Bergische Schweiz
Als Ausgangspunkt für unseren Besuch in der Bergischen Schweiz bei Overath hatte ich mir das Schloss Ehreshoven ausgesucht. Leider war der Zugang zum Schloss nicht möglich. Ob es damals an den Corona-Beschränkungen lag oder ob das Schloss grundsätzlich nicht für Besucher geöffnet ist, weiß ich leider nicht mehr. Schade – denn einen Blick ins Innere hätte ich durchaus interessant gefunden.
Aber auch von außen ist das Schloss mit der angeschlossenen Malteser Kommende durchaus sehenswert. Wir haben uns deshalb nicht lange aufgehalten und sind einfach ein paar hundert Meter weiter zum Waldcafé Bergische Schweiz gefahren.
Und spätestens dort wird klar: Der Name „Bergische Schweiz“ ist Programm!
Ausgangspunkt für unsere kleine Wanderung war der Wanderparkplatz direkt am Waldcafé. Dort findet sich ein Schild mit verschiedenen Wandervorschlägen – von kurzen Runden mit etwa 4 Kilometern bis hin zu längeren Touren von rund 20 Kilometern.
Wir – meine Tochter und ich – entschieden uns allerdings dafür, einfach draufloszulaufen und unsere eigene kleine Runde zu drehen. Eine spontane Entscheidung, die sich allerdings schon nach wenigen Metern bemerkbar machte: Der Weg führte zunächst ziemlich steil bergauf. So hatten wir bereits nach kurzer Zeit ordentlich zu schnaufen. 😉
Doch die Mühe wurde belohnt. Oben angekommen, eröffnet sich ein herrlicher Blick über die hügelige Landschaft. Gleichzeitig gibt es mehrere Möglichkeiten, die Wanderung fortzusetzen und die Umgebung auf weiteren Wegen zu erkunden.
Wer ein bisschen Ausdauer mitbringt, sollte sich einen Besuch der Bergischen Schweiz auf jeden Fall gönnen. Das Gebiet ist überraschend groß und bietet zahlreiche Wege und Möglichkeiten für kleine Spaziergänge ebenso wie für ausgedehnte Wanderungen.
Unser Fazit: Auch wenn wir nur eine kleine Runde gedreht haben, hat sich der Ausflug gelohnt. Die abwechslungsreiche Landschaft, die Höhenunterschiede und die schönen Ausblicke machen die Bergische Schweiz zu einem lohnenden Ziel für einen spontanen Wandertag.
